Möglichkeiten zum Gebet in Coronazeiten

 

Bereits seit einem Jahr schaut alle Welt gebannt auf das Coronavirus und seine Folgen. Auch für unsere Gebetsgruppen hatte es gravierende Auswirkungen, da wir uns nur eingeschränkt oder gar nicht mehr treffen konnten und können. Wir als Team haben uns viele Gedanken gemacht, wie „unsere“ Frauen und Gruppen wohl durch diese Zeit kommen.
 
Wir hörten von Gruppen, die sich nicht mehr privat, sondern in der Kirche treffen, um den nötigen Abstand einhalten zu können. Andere treffen sich nur zu zweit zu einem Gebetsspaziergang oder beten jede für sich zuhause zur gewohnten Zeit, nachdem die Anliegen mit den anderen abgesprochen wurden. Wir würden uns sehr über Rückmeldungen freuen (per Mail an info@salzsalzsalz.net oder über das Kontaktformular), wie ihr bisher die Zusammenkünfte gestaltet habt, welche kreativen Ideen ihr hattet, wie ihr es schafft in Verbindung zu bleiben. Es kann für andere Anregung und Ermutigung sein und das brauchen wir in dieser Zeit ganz besonders, um nicht zu resignieren, sondern erst recht den Blick auf unseren Herrn zu richten.
 
Gerne möchten wir dann eure Rückmeldungen in einem weiteren Rundbrief und auf unserer Homepage veröffentlichen, um diese Ermutigung weiterzugeben - selbstverständlich nur, wenn ihr damit einverstanden seid!
 
Hier ein Beispiel einer Gebetsgruppe:
 
Mit dem Lockdown im März haben wir uns als Gruppe nicht mehr getroffen, stattdessen haben wir begonnen, (fast) täglich, jede für sich oder zu zweit mit Abstand, eine Stunde in der Kirche vor dem Tabernakel zu verbringen. Das war eine gute Alternative! Für mich war es eine sehr gesegnete Zeit, ohne Vorbereitung, ohne Texte, ohne Programm.  Ich konnte viel aufarbeiten, Sorgen abgeben, Heilung erlangen, Impulse bekommen, Fürbitte halten für die ganze Welt. Ich fühlte mich so entspannt als wäre ich in Gottes Wohnzimmer. Als dann später wieder Gottesdienste stattfinden konnten, war dieses Wohnzimmer-Gefühl weg, und ich musste mich wieder an die Corona-Regeln halten....  Heute noch gehe ich wenigstens einmal in der Woche zum Herrn in die Kirche, weil dort keine Ablenkung ist und ich viel besser meine Sachen mit Gott besprechen kann als zuhause. 

Weitere Erfahrungsberichte:

 

Frau Martina P. aus Dornbirn / Österreich schreibt uns auch einen sehr wertvollen Vorschlag:

 

Unsere Gruppe wächst . Wir beten nun  zu 2.  Jede Woche bin ich 

bei einer anderen Mama und dort beten wir für alle Anliegen der Frauen in 

unserer Gruppe. Auch täglich sind wir freiwillig im Gebet miteinander 

verbunden. So hat unsere Gruppe sicher eine große Fürsprache bei Gott.

 

 

Ein großes Vergelt’s Gott an Silvia B. aus Österreich, die uns diese Ermutigung schrieb:

Wir hatten ja im November bereits Lock-Down und daher nun schon ein bisschen Erfahrung im "digitalen" Beten sammeln können.

 

Wir haben einen Zoom-Account gekauft und geben den Einladungslink an die interessierten Teilnehmerinnen weiter. Bei guter Bild - und Tonqualität haben durchschnittlich 5 Leute gut miteinander beten können. Der Text lässt sich problemlos über die Funktion "Bildschirm teilen" zeigen.

Als wir versuchten, eine Person,  die nicht in Zoom reingefunden hat per Whatsappanruf dazuzunehmen, hat das das System überlastet, so dass wir spontan 2 Gruppen gebildet haben: ein Whatsapp-Telefon-Tandem und eine Zoom-Kleingruppe.

Um die "Stille" oder vielmehr deren Ende zu finden, lassen wir eine Sanduhr mit der gewünschten Dauer vor der Kamera laufen. In den organisatorischen Anweisungen zu Beginn bitten wir, Zettel und Schreiber vorzubereiten. 

Alles andere ist wie beim realen Treffen auch: Eingehen auf die jeweilige Situation.

 

Wir erfahren, das ES MÖGLICH IST, vor dem Bildschirm gemeinsam zur Ruhe zu kommen, ins Gebet zu finden, Gottes Wort zu teilen, zu hören und in sich aufzunehmen sowie Gottes Stimme zu hören!! Jesus ist anwesend, auch wo 2 oder 3 im digitalen Raum zusammen sind.

 

Ich möchte alle ermutigen, in Zeiten wo uns physische Treffen nicht möglich sind, die Technik zu nutzen, die wir haben. Unsere Kinder halfen gerne bei allen technischen Schwierigkeiten :-)

 

Herzliche Grüße aus Österreich 

 

Vergelt´s Gott auch nach Berg zu Rosemarie K.,  sie schrieb:

 

Meine/unsere Gebetsgruppe ist zur Zeit sehr klein (2 Mütter/Omas) aber wir beten sehr intensiv und sind durch unsere kleine Gruppe sehr miteinander verbunden. Wir beten seit Oktober 2020 am Telefon zusammen, die Lieder werden gesprochen, ab und zu spiele ich mit der Gitarre ein Lobpreislied dann solo.  Wenn eine von uns ein größeres Anliegen hat, rufen wir uns an und beten gleich oder bitten um Fürbitte.

So haben wir die letzten Monate gut überstanden und werden es auch in der nächsten Zeit so weiter machen.

 

 

Vergelt´s Gott nach Mühlheim zu Frau Sigrid L.,.,  sie schrieb:

 

In Mülheim an der Ruhr hatten sich im August 2019 zwei Frauen zum Gebet für Kinder und Enkel gefunden, die sich wöchentlich in ihren Privatwohnungen getroffen,miteinander gebetet und gesungen  haben.
Wir haben auf der Basis Ihrer Gebete eine Gebetsandacht entwickelt mit Liedern aus dem Gotteslob und aus dem Hallelujah.
Im Sommer 2020 haben wir unsere Gebetsandacht in die Kirche verlegt und öffentlich auf der homepage der Gemeinde dazu eingeladen.

 

Es kamen 5 weitere Frauen dazu.
Mit Beginn des verschärften lockdowns haben wir Zweierteams gebildet. Ein Team trifft sich in der Kirche, die anderen beten zu zweit übers Telefon die Andacht miteinander.
Nicht alle wollten das und daher sind wir jetzt nur noch 4 Frauen.
Diejenigen,die am Telefon miteinander beten, haben die Erfahrung einer tiefen Gemeinschaft untereinander und mit Jesus machen dürfen.
Voraussetzung dafür ist ,dass man sich zu Hause einen ruhigen Raum schafft, in dem man während dieser Zeit nicht gestört wird. Das ist leider nicht allen möglich gewesen.
Wir halten aber dennoch zu fast allen über Telefon oder email den Kontakt aufrecht.
Das ist unsere derzeitige Lage.

 

Kontakt:

 

SalzSalzSalz e. V.

Postfach 3042

D-88216 Weingarten

Telefon: 07 51 - 3544672

Mail: info@salzsalzsalz.net